Mo 15.6.2015 Vom Mondsee nach Melk

Im Isso kochen wir ein Frühstück und auf der Terrasse des Seestüberls trinken wir noch einen Kaffe. Dann fahren wir weiter nach Melk. Nach Abschluss seiner Untersuchungen war Kurt wieder zuhause, doch es geht ihm gar nicht gut. Wir bleiben beide noch bei Traude's Mutter in Melk und ich fahre am Dienstag zurück nach Wien. Vor der Rückgabe der Gemeindewohnung meiner Mutter muss noch eine Zwischenwand wieder hergestellt werden. Aber das ist eine andere Geschichte...

So 14.6.2015 Vom Gardasee zum Mondsee

Bevor wir unsere Reise fortsetzen frühstücken wir noch gemütlich in einem Lokal gegenüber der Kirche. Wir werfen dann auch noch einen Blick in die Kirche, wo gerade die Messe beginnt und finden beim Umrunden der Kirche einen wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick auf den See.

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Die kurven- und tunnelreiche Strecke am Westufer des Gardasees war wunderschön, und in Nago-Torbole finden wir dann noch einen schönen Rastplatz, wo wir im Isso gemütlich mittagessen. Dann fahren wir weiter über die Autobahn. In der Landzeit-Raststation Angath Nord machen wir zum Abendessen Station, dann fahren wir weiter bis zum Badeplatz Loibichl am Mondsee. Traude schwärmt nämlich schon den ganzen Nachmittag vom Attersee, wo sie so gerne noch baden möchte. Aber der Mondsee ist ein Stück näher und tuts auch :-)

Ob sie da wirklich reinspringt?

Ja! Und wie!

Traude genießt das abendliche Schwimmen im Mondsee...

...und wir dürfen über Nacht direkt hinter dem Seestüberl stehenbleiben.

Sa 13.6.2015 Von Milano nach Gardone Riviera am Gardasee

Wir verlassen Mailand und wollen heute eine möglichst große Strecke Richtung Brenner zurücklegen. Doch als wir dann auf der Autobahn südlich vom Gardasee vorbeifahren, haben wir die plötzliche Eingebung, noch beim Heller Garden in Gardone Riviera vorbeizuschauen und dann weiterzufahren.

In Gardone suchen wir einen passenden Parkplatz ohne Höhenbeschränkung und landen am Parkplatz 7 in der Via Vittoriale. Auf diesem Parkplatz (Gebühr: EUR 7.-) stehen die Autobusse und auch viele Wohnmobile. Der Platz hat eine sehr schöne Lage mit Blick auf den See, offenbar war das früher ein Olivenhain. Wir finden einen schattigen Stellplatz und fragen beim Verlassen des Parkplatzes, ob man hier übernachten darf. Man darf!

Der Fußweg zum Heller Garden führt durch den alten Stadtkern und vorbei an der Kirche. Der Heller Garden ist eine Oase der Ruhe und wir bleiben dort, bis er schließt.























Vom Heller Garden spazieren wir dann noch runter zum See und finden dort ein nettes Lokal zum Abendessen.


Fr 12.6.2015 Expo Milano 2015

Erst um die Mittagszeit machen wir uns mit Fahrrad und Metro auf den Weg zur Station Rho-Fiera und zur Expo 2015. Wir starten bewusst so spät, da wir auch noch den ganzen Abend bis 23 Uhr auf der Expo verbringen wollen.

Um 14 Uhr war der Besucherandrang nicht mehr so groß

Das Expo-Gelände ist rundum von Wasser umgeben

Pavillon Zero - der Pavillon der Vereinten Nationen

Die Ausstellung der Vereinten Nationen im Pavillon Zero (siehe http://www.un-expo.org/en) zeigt eine sehr gut aufbereitete Einführung in das Thema der Expo2015: "Feeding The Planet, Energy For Life". Zero steht für "Zero Hunger Challenge".

Multimedia-Projektion im Pavillon Zero

Die Vielfalt der Nutzpflanzen

Die überdachte Hauptachse des Expo-Geländes ist 2km lang

Italien: "The Nursery of Italy"

Österreich: "Breathe Austria"

USA: "American Food 2.0 - United To Feed The Planet"

Abendessen in der "Italienischen Zone"

Im Biodiversity Park: Hanf
 
Tree of Life
 
Die "Enzis" gibts nicht nur im MQ

Trommel-Session in Tanzania: "The World of Spices"

Auch in Kuwait wird spät abends noch musiziert
 
Der Tag auf der Expo war wirklich beeindruckend. Auch wenn wir nur einen verschwindend kleinen Teil der Exponate gesehen haben, waren wir am Ende erschöpft, aber sehr zufrieden. Laut Traude's GPS-Tracking haben wir an diesem Tag fast 10 km zufuß zurückgelegt.

Bei unserer Heimfahrt von der Metro-Station San Siro Stadio mit dem Fahrrad zur Camping Village kommen wir in einen Regenguss. Zu allem Überfluss hat Traudes Rad einen "Patschen" und sie muss das letzte Stück schieben.

Do 11.6.2015 Von Iseo nach Milano

Da es Traude wieder besser geht, können wir nun doch nach Mailand weiterfahren. Doch bevor wir den schönen Campingplatz verlassen genießen wir noch gemeinsam einen Espresso auf der Seeterrasse.

Abschied vom Campeggio Quai in Iseo mit Caffe doppio und Brioche

Dann führt uns Tom gekonnt bis zu unserem nächsten Campingplatz, der Camping Village Citta di Milano.

Schattiger Stellplatz in der Camping Village Citta di Milano

Am späten Nachmittag fahren wir dann zuerst mit dem Fahrrad ca. 3,5km bis zur U-Bahnstation San Siro Stadio und dann weiter mit der fahrerlosen Metro M5 bis "Lotto" und der M1 bis zum Stadtzentrum "Duomo". Die ersten Eindrücke vom Dom, von der Viktor-Emanuel-Einkaufspassage und von den umgebenden Straßenzügen waren überwältigend.

Viktor-Emanuel-Passage
Via dei Mercanti und Mailänder Dom

In einem sündhaft teuren Lokal in der Via dei Mercanti gönnen wir uns ein Abendessen und dann stellen wir uns an, um Tickets für eine Besichtigung des Domes zu bekommen. Der Dom war wegen eines Konzertes gesperrt, aber wir haben dann Tickets für den Aufgang aufs Dach des Mailänder Doms genommen und das hat sich hinterher als noch bessere Wahl herausgestellt.




Wir verbringen gut zwei Stunden auf dem Dach und sind begeistert von der Architektur und der Abendstimmung. Danach noch ein kleiner Spaziergang mit Aperol Spritz und dann gehts wieder mit Metro und Fahrrad zurück zur Camping Village.

Mi 10.6.2015 Radausflug am Lago d'Iseo

Nach einem gemütlichen Frühstück fühlt sich Traude schon besser und ist bereit, mit mir einen kleinen Ausfug nach Iseo zu machen. Sie will lieber zufuß gehen, meint aber dann, dass wir ja die 1km lange Strecke bis Iseo doch mit dem Rad fahren könnten. Dann können wir die Räder abstellen und den Ort zufuß erkunden. So machen wir es!

Wir erreichen den Ortsanfang von Iseo und Traude meint, wir könnten ja noch ein Stück weiterfahren und die Räder erst später abstellen. Am Ortsende angekommen meint Traude, dass es ja nur ein kleines Stück weiter ein Naturschutzgebiet gibt, die Tobiere del Sebino, ein Sumpfgebiet, in dem früher Torf abgebaut wurde. So weit würde sie gerne noch fahren.

Naturschutzgebiet Torbiere del Sebino

Die Landschaft ist wirklich sehr schön und wir fahren dann noch ein Stück weiter bis zum nächsten Ort Clusane. Wir sind schon hungrig, aber die Lokale haben alle geschlossen. In einer kleinen Bar in Clusane bekommen wir dann doch noch was zu essen - naja, Fertigfutter :-(

Gestärkt setzen wir unsere Fahrt fort, denn wir wollen noch bis zur Mündung des Flusses Oglio in den Lago d'Iseo fahren, sozusagen bis zum Ursprung des Sees. Über den Oglio führt eine Brücke und man sieht schon bis zum nächsten Ort Sarnico. Laut unserem Plan gibt es dort eine Schiffsstation und wir haben die Idee, noch bis dorthin zu fahren und dann mit dem Schiff zurück nach Iseo.

Bei der Schiffsstation in Sarnico stellen wir fest, dass das nächste Schiff erst in mehr als zwei Stunden fährt. Wir haben also noch Zeit und können noch bis Predore weiterfahren, dem Ort, den wir von unserem Campingplatz aus sehen können, am anderen Ufer des Sees. Auf dem Weg nach Predore kaufen wir noch in einem kleinen Supermarkt ein paar Getränke und Obst als Stärkung ein.

In Predore finden wir dann gleich die Schiffststation und warten auf unser Schiff.

Schiffsstation in Predore

Das Schiff hat Verspätung und wir warten. Schließlich lesen wir den Fahrplan nochmal genau und stellen fest, dass dieses Schiff nur am Samstag fährt. Heute kommt kein Schiff mehr.

Von Predore zurück nach Iseo

Wir radeln gemütlich die ganze Strecke bis Iseo zurück und aus dem kleinen Ausflug "lieber zufuß" nach Iseo ist schließlich eine fast 40km lange Radtour geworden. Traude ist wieder fit!

Wir beschließen den schönen Ausflug beim Abendessen in einem kleinen Lokal in Iseo.




Di 9.6. Am Lago d'Iseo

Traude's Verkühlung ist zwar nicht voll ausgebrochen, aber sie fühlt sich doch schwach und bleibt heute den ganzen Tag "zuhause". Auch ich verbringe einen faulen Tag am Campingplatz, trinke einen Espresso auf der Seeterrasse und mache um die Mittagszeit einen Radausflug zum 1km entfernten Ortskern von Iseo.

Mir gefällt dieser Ort mit seiner Uferpromenade und den gemütlichen kleinen Lokalen sehr gut, aber es war gar nicht so einfach, ein Lebensmittelgeschäft zu finden. Erst auf der Umfahrungsstraße komme ich dann zu einem Supermarkt wo ich Obst, Gemüse und Trinkwasser besorge.


Mo 8.6. Von Brescia zum Lago d'Iseo

Die Hitze war in den letzten Tagen sehr groß und Traude spürt eine angehende Verkühlung. Beides spricht gegen eine sofortige Weiterreise nach Mailand, wo wir die Expo besuchen wollten. Wir wollen zuerst ein, zwei Ruhetage einlegen und entscheiden uns dafür, zum nördlich von Brescia gelegenen Lago d'Iseo zu fahren, wo wir einen sehr schönen Campingplatz direkt am See finden.

Unser Stellplatz am Campeggio Quai liegt direkt am See

Das Wetter kühlt ab und der See zeigt uns hohe Wellen. Wir genießen den Nachmittag und Abend an diesem ruhigen und schönen Ort.

So 7.6.2015 Brescia


Nach dem Frühstück fahren wir wieder ins Zentrum von Brescia und stellen unsere Fahrräder beim alten Dom ab, den wir dann gleich von innen besichtigen. Eine sehr beeindruckende Kirche!

Der alte Dom von Brescia - die Concattedrale Invernale di Santa Maria Assunta -
liegt teilweise unter dem Straßenniveau
Noch einen Stock tiefer liegt die Krypta


In einem Straßenlokal am Domplatz essen wir zu mittag, dann bummeln wir noch durch die alten Straßen und auf der Suche nach einem Park, in dem wir einen kleinen Powernap machen wollten, zieht es uns einen Hügel hinauf, der schließlich zum Castello die Brescia führt.

Der Powernap

Als wir schließlich oben beim Castell ankommen, gibt es eine große Menschenmenge und wir kommen gerade zurecht zu einem Mittelalterfest.

 

Castello die Brescia
Wieder unten angekommen fahren wir noch mit dem Fahrrad durch die Stadt und besuchen das Kloster Convento San Francesco d'Assisi.

Der Kreuzgang des Convento San Francesco d'Assisi

Am Heimweg gibts dann noch ein kleines Abendessen und einen Aperol Spritz in einem netten Straßenlokal.