Heute müssen wir uns wieder dem Isso-Alltag widmen, wo kleinere und auch größere Pannen und Reparaturen nicht ausbleiben.
Ich habe meine Globoli für die Haut und Corona-Prävention vergessen und habe das unglaubliche Glück, dass die See-Apotheke die auf Lager hat. Und das Tropfen unseres Wasserhahns/Duschschlauchs wird immer schlimmer und fordert schnelles Handeln. Walter recherchiert im Internet und nach einer Absage in Salzburg haben wir auch diesbezüglich Glück: ein Campinggeschäft in Traunstein in Deutschland hat das Ding lagernd. Damit ist auch die heutige Route festgelegt und wir fahren nicht über Lofer sondern ganz normal die Autobahn über's große deutsche Eck.
Nach dem Frühstück füllen wir beim Billa in Kammer noch unserer Vorräte auf und starten um die Mittagszeit Richtung Traunstein. An der Grenze zu Deutschland stehen zwar ein paar Polizisten, aber wir fahren problemlos ohne Kontrolle und ohne Verzögerung durch. Es ist richtig kalt geworden und wir heizen teilweise sogar ein bisschen ein - nach den 35° bei unserer Abfahrt in Wien sind diese 18° heute schon gewöhnungsbedürftig.
Voller Erfolg beim Campinggeschäft: nach ein paar Minuten kommt Walter schon zurück mit dem neuen Wasserhahn, den er später einbauen will. Bei Regenwetter gehts weiter bis Innsbruck, wo wir nochmals tanken und nur das letzte Stück über den Brenner nach Sterzing fahre dann ich. Auch hier gibts keine Kontrollen, alles frei, und sogar der Himmel lichtet sich.
Gleich nach der Ankunft am Autocamping in Sterzing baut Walter den Wasserhahn ein und ich kümmere mich ums Abendessen. Wir essen Erdäpfel mit Gemüse und Schinken und telefonieren lange mit Michael. Zur kleinen Abendrunde kommt sogar nochmal die Sonne raus und bei sehr angenehmen Temperaturen schlafen wir wunderbar auf dem fast leeren Platz.






