Mi 23. - Mo 28.8. Spital am Semmering - Parkplatz Hinterleiten

Die Hitzewelle soll laut Wetterbericht noch eine gute Woche anhalten, nur heute hat es in der früh geregnet und ein bisschen abgekühlt. Ich nutze dieses kurze Zeitfenster, packe meine Sachen und fahre zum Semmering.


Hier auf dem Parkplatz Hinterleiten kenn ich mich schon aus und alles ist wie früher. Ich bin tagelang völlig allein hier, es ist angenehm kühl und ich kann mich nach Belieben ausbreiten.


In der Nacht liege ich im Liegesessel und beobachte die Sterne. Hier sind sie fast noch deutlicher zu sehen als am Hochkar oder am Loser:


Das ist mein Stern:


Wenn man von einigen kurzen Radausflügen hinunter nach Spital oder zum Einkaufen nach Mürzzuschlag absieht, bleibe ich diesmal den ganzen Tag hier und genieße diesen Platz.



Hin und wieder ein bisschen Hausarbeit ...


... und Homeoffice. Hier nehme ich mir die Zeit und schreibe den Isso-Blog für das ganze Jahr nach.


Am Abend wird Leonardo zum Fernseher.


Mein Stromverbrauch führt bald zu einem Blackout. Ich hab die ganze Nacht keinen Strom und stelle fest, dass die Boardbatterie nach 10 Jahren Einsatz am Ende ihrer Lebensdauer angelangt ist.


Schön, dass es so einfach ist, auch über Distanz in Verbindung zu bleiben:


In der Nacht auf Montag wird es kühl hier und es regnet. Auch in Wien ist die Hitze vorbei und ich kehre wieder nach Hause zurück.

Mo 21.8. Ötscher - Kronbichl - Waidhausen

 

Um die Mittagszeit verabschieden wir uns von unserem schattenspendenden Baum ...


... und fahren über Kronbichl zurück nach Waidhausen.


So 20.8. Rauf auf den Ötscher - über den Rauhen Kamm oder mit dem Sessellift

Die heutige Geschichte muss man zwei Seiten erzählen - aus Walters und aus Traudes Sicht.

Walters Sicht: Schon kurz vor 9 kommen Toni, Anna, Martin und Maggie zum Parkplatz. Sie nehmen Traude zum mit zum Raneck. Anna kommt dann mit dem Auto zurück zum Parkplatz. Inzwischen versuche ich, einigermaßen munter zu werden.

Anna kommt zurück uns kriegt noch einen Rest vom Kaffee, den Traude für sich gemacht hatte. Eigentlich hatte ich gedacht, wir haben jetzt Zeit, aber Anna möchte schon mit dem Sessellift hinauffahren. 

Oben beim Ötscher-Schutzhaus gibts noch Kaffee und Marillenkuchen, dann machen wir uns auf den Weg zum Öschergipfel. Anna möchte rechtzeitig oben sein und der Rauhen-Kamm-Partie ein Stück entgegengehen.

Mein Ehrgeiz ist heute nicht so groß und mein Tagesrhytmus ist etwas durcheinander. Schon nach kurzer Strecke hinauf formiert sich ein Gewitter in meinem Bauch und ich muss zurück zum Schutzhaus. Anna geht weiter.

Ich erreiche das Schutzhaus noch rechtzeitig und gehe dann nochmal ein Stück des Weges hinauf. 


Hier kann ich den Drachenfliegern beim Starten zuschauen:


Leider melden sich intensive Krämpfe und ich muss Pause machen und dann nochmal zum Schutzhaus umkehren. Ich esse noch eine Suppe und fahre mit dem Lift wieder runter. Massage mit dem kleinen Conrad, Dehnungsübungen, Mittagsschlaf ...

~

Und das war der Tag aus Traudes Sicht:











Sa 19.8. Vom Loser zum Ötscher

Wir genießen den Morgen am Loser Alm Parkplatz und den Ausblick auf den Dachstein. Mit unseren Nachbarn, einem jungen Pärchen aus Wien, ergibt sich ein nettes Gespräch.

Gegen Mittag brechen wir dann auf in Richtung Ötscher. Es ist sehr heiß und eigentlich würde Traude gerne zur Abkühlung irgendwo in den Altausseer See springen, aber die Parkplatzsituation lässt das nicht zu.

Auch die Idee, kurz Station beim Putterer See zu machen, verwerfen wir und fahren weiter. Ab Admont fahren wir diesmal nicht durchs Gesäuse, sondern über eine für uns neue und sehr schöne Strecke nördlich davon über St. Gallen und Großreifling.

In Palfau kommen wir dann wieder auf die alte Strecke zurück und kehren ein beim Stiegenwirt.

Nach 17 Uhr kommen wir dann beim Ötscher an, wo Traude morgen früh mit Toni, Martin und Maggie den Weg über den Rauhen Kamm zum Öscher gehen will, währen Anna und ich mit dem Sessellift rauffahren. Der Weg zum Rauhen Kamm beginnt nicht beim Liftparkplatz, sondern ein Stück weiter.

Wir wollen uns den Startpunkt der Tour schon heute anschauen und fahren mit Isso über eine schöne, aber enge Schotterstraße zum Parkplatz Nestelbergsäge.


Der Parkplatz liegt ziemlich weit unterhalb des Sessellift-Parkplatzes. Hier finden wir den Anfang des Wegs zum Rauhen Kamm:


Hier ist es wunderbar kühl und ich schlage vor, dass wir gleich hier übernachten statt auf dem Liftparkplatz. Traude will Toni anrufen und ihm sagen, dass wir uns morgen gleich hier treffen können, aber hier unten gibt es kein Handynetz. Traude geht mit ihrem Handy den Weg ein Stück hinauf, aber auch dort war kein Empfang.

Da wir mit Isso hier stehen bleiben wollen, nimmt Traude ihr Rad und muss die ganze Schotterstaße hinauffahren, um Toni anrufen zu können. Ich warte hier auf sie und genieße diesen schönen Platz.


Als Traude zurückkommt, sagt sie: "Das ist nicht der richtige Platz. Wir gehen morgen vom Raneck weg und müssen mit Isso wieder hinauf zum Ötscherlift".

Fr 18.8. Loser Rundwanderweg


Nach dem Frühstück brechen wir auf zum Loser-Rundwanderweg. Vorbei am Augstsee steigt der Weg ziemlich an ...



... und hat stellenweise den Charakter eines Klettersteigs. Aber das soll alles noch harmlos sein im Vergleich zum Rauhen Kamm, den Steig auf den Ötscher, den Traude am Sonntag gehen wird ;-)



Das Loserfenster bietet ein spektakuläres Fotomotiv ...


... aber der  weitere Weg  ist nicht weniger spektakulär. Im Bild unten sieht man das letzte Stück des Weges hinauf zum Loser-Gipfel:



Wir sind aber beide schon müde und beschließen, den Gipfel diesmal auszulassen.







Der Weg hinunter zur Loser Hütte ist noch ziemlich lang ...


... und unseren Imbiss auf der Hütte haben wir mehr als verdient!


Die Loser Hütte liegt gleich neben der Loser-Straße, aber zwei, drei Kehren unterhalb des Parkplatzes bei der Loser Alm. Die Strecke zurück zu Isso gehen wir in der Direttissima über die Schipiste.


Zufrieden genießen wir noch die abendliche Camper-Idylle und den Sonnenuntergang.

Do 17.8. Kroisnalm, dann weiter zum Loser

Gestern haben wir  beim Nationalpark-Pavillon noch eine andere interessante Montainbike-Strecke gefunden. Sie führt von Gstatterboden über die Kroisn Alm hinauf zur Hochscheibenalm und dann runter nach Hieflau.

Der Radweg wird als steil beschrieben, aber wir wollen ja nur das kurze Stück bis zur Kroisn Alm fahren und das scheint mir laut Höhenschichtlinien nicht ganz so steil zu sein.


Wir finden nicht gleich den richtigen Anfang der Route und müssen zurück zum Naturpark-Pavillon. Dort beginnt der Radweg mit einem ziemlich steilen Anstieg. Aber es wird sicher bald flacher - meine ich Zu Traude. Sie hat ja keinen Akku.


Der Weg bleibt steil und wird sogar noch steiler. Nicht nur Traude muss absteigen und schieben, auch ich mit den e-Bike komme an die Grenzen meiner und meines Motors Kraft, aber wenn ich jetzt absteige, dann müssen wir umdrehen, denn zum Schieben ist mein e-Bike einfach viel zu schwer.



Mit letzter Kraft und völlig außer Atem komm ich dann auch rauf zu Traude und wir stellen uns immer wieder die Frage, ob wir nicht doch besser umdrehen sollen. Aber das tun wir nicht.



Unser Ehrgeiz lohnt sich, denn die Urige Alm ist schon sehr sehenswert. Wir trinken und essen, die Praktikantin (eine Musikstudentin aus Graz) spielt für uns mit der hölzernen Knöpferlharmonika und auch die Kühe (und Jungstiere) begrüßen uns herzlich, schlecken meine Fahrradtaschen ab und wollen von Traude gestreichelt werden.







Gut, dass wir vorher nicht wussten, wie steil der Weg sein wird, sonst wären wir sicher nicht losgefahren :-)

~

Zurück zum Campingplatz Forstgarten machen wir uns bereit für die Weiterfahrt. Beim Billa in Liezen kaufen wir noch ein und nach 18 Uhr erreichen wir den Parkplatz Loseralm und ergattern gerade noch den letzten Stellplatz mit Ausblick:





Zur Dämmerung machen wir noch einen kleinen Ausflug hinauf zum Augstsee und blicken zurück hinunter.