Mi 28.9.2011: Melk

Um die Mittagszeit holen wir Heli ab und nehmen sie auf einen Ausflug nach Melk mit.

Beweisfoto für die Ladetätigkeit (in der Windschutzscheibe stecke eine Anzeige...)

Mittagessen in der Autobahnraststätte

Isso bekommt ein neues Dachfenster zum Sterneschauen...

Heli muss sich ausrasten

Der obligate Spaziergang am Donauufer
Wir übernachten in Melk. Am Donnerstag fahren wir zuerst nach Albrechtsberg und besichtigen Traude's Grundstück:

N 48° 12' 33.2", E 15° 23' 51.6"
Während Traude und ich in Loosdorf am Gemeindeamt über die Umwidmungspläne der Gemeinde informieren, bleibt Heli im Isso. Dann geht's zurück nach Wien.


Sa, 24.9.2011 Göttlesbrunn

Gegen 8:00 Uhr weckt uns die Sonne, erst jetzt sehen wir die ganze Pracht um uns herum: Wein, beinahe soweit das Auge reicht:



Zum Frühstück gibt es Süßreiscongee mit Kompott und Wein- gartenblick. Lange brodeln wir herum und genießen diesen Platz.



Es folgt ein ausgiebiger Spaziergang auf die umliegenden Hügeln, vorbei an den Cabernet Sauvignon Trauben vom örtlichen Star-Weinbauer Markowitsch. Den Wein haben wir gestern natürlich auch probiert.


Auf dem Weg finden wir auch noch einen idealen Stellplatz für einen künftigen Besuch:

Da stellen wir uns eines Tages her: N 48° 4' 42", E 16° 44' 37.5"
In Göttlesbrunn gibt es scheinbar mehrere Lokale der Spitzen- gastronomie und man kommt kaum daran vorbei, heute suchen wir aber wieder was Einfaches. Schließlich finden wir im Weingut Edelmann ein gutes Heurigenlokal mit nicht minder gutem Wein.

Weingut Edelmann
Auf dem Heimweg wollten wir ursprünglich noch im Designer Outlet Parndorf vorbei schauen, einkaufen passt aber jetzt überhaupt nicht mehr zu unserer Stimmung und so machen wir uns um etwa 15:00 Uhr auf den Heimweg. Eigentlich waren wir nur 1 1/2 Tage weg aus Wien, es fühlt sich aber an wie eine Woche Urlaub!

Fr, 23.9.2011 Carnuntum mit Toni, Anna und Martin

Heute nutzen wir den herrlichen Altweibersommer zu einem Ausflug nach Carnuntum. Wir wollen uns die NÖ Landesausstellung u. a. mit dem neu rekonstruiertem römischen Bad anschauen.

Um 11:30 Uhr treffen wir Toni, Anna und Martin auf dem Parkplatz vor der Ausstellung. Bevor wir reingehen gibt es noch Kaffee im ISSO und mangels Kuchen wird halt der Rest vom heutigen Frühstück (Hirseauflauf mit Weintrauben) gemeinsam verspeist. 

Die Ausstellung beginnt mit einer Sammlung von Grabdenkmälern und Multimedia-Shows erzählen vom Leben um 300 n. Chr., als dieser Ort eine blühende Hauptstadt am Rande des römischen Reiches mit ca. 50.000 Einwohnern war.

Noch besser vermittelt die anschließende sehr gute Führung durch den Archäologischen Park die zum Teil unglaublich hoch entwickelte Kultur. Das Bad - auch als gesellschaftlicher Treffpunkt - gibt Einblicke in eine Lebensweise, wie es sicher kein Geschichtsbuch vermag ... Mir wird bewusst, wie seicht mein Wissen zur römischen Geschichte eigentlich ist. Hier wird Vergangenheit lebendig.

Damit die Begeisterung nicht völlig mit uns durchgeht, braucht es nur ein Mittagessen und wir landen schnell am Boden menschlicher Mittelmäßigkeit :-)

Es folgen ein letzter Rundgang durch die Ausgrabungen und ein nachdenklicher Blick auf eine Skulptur mit viel Plastik - was würden Archäologen in ein paar tausend Jahren anhand dieser Fundstücke über unsere Zeit mutmaßen?

In Bad Deutsch-Altenburg schauen wir uns noch die Ausstellung über römische Mysterienkulte an, spazieren durch den Park zur Donau und besuchen zu guter Letzt das dortige Amphitheater.

Zum Abendessen fahren wir nach Göttlesbrunn, einem Weinort etwa 15 km südöstlich von Carnuntum. Der Lokalvorschlag stammt von Anna, stärker könnte der Kontrast zum Mittagessen kaum sein: DerjungWirt ist ein Haubenlokal und NÖ "Weinwirt" 2011. Mein Seesaibling wird auf Paprikaschaum mit Rösti aus Erdäpfel und Kürbis sowie Blattspinat serviert ... muss schon sagen, ich habe selten so guten Fisch gegessen!

Weil sie kein Quartier in Göttlesbrunn kriegen fahren Toni, Anna und Martin in der Nacht noch nach Hause - damit es wenigstens dort ein freies Bett gibt, wird Maggie vorgewarnt :-)
Walter und ich finden mit ISSO einen traumhaften Übernachtungsplatz in den nahen Weinbergen. Vor dem Schlafengehen gibt's noch einen kleinen Nachtspaziergang.

So 18.9.2011 Wanderung durch die Ötschergräben

Wanderparkplatz in Erlaufboden, N 47° 52.614' E 15° 16.176'

Zum Frühstück gibts die Gemüsesuppe, die Traude gestern abend noch gekocht hat. Dann nutzen wir das entgegen allen Voraussagen immer noch schöne Wetter zu einer Wanderung durch die Ötschergräben.


Wir sind heute schnell unterwegs und erreichen den Ötscherhias bereits nach 2 Stunden.


Noch ist der Hunger nicht so groß und wir gehen zunächst weiter bis zum Mirafall, der allerdings heute nur "tröpfelt":


beim Mirafall

vom Mirafall zurück zum Ötscherhias

Zurück beim Ötscherhias gibts dann Eiernockerl bzw. Käsespätzle und als Nachspeise Palatschinken und einen überraschend guten Espresso.

So um 16 Uhr treten wir die Heimfahrt an. Meister Tom führt uns über Hainfeld und wir nutzen die Gelegenheit für einen Lokalaugenschein am Billa-Parkplatz, wo sich vor einem Jahr unserem Issoveccio ein Betonpfeiler in den Weg gestellt hatte:

Lokalaugenschein am Billa-Parkplatz in Hainfeld, N 48° 02.223' E 15° 45.871'
Aber alles hat auch seine gute Seite: ohne diesen Zwischenfall hätten wir heute wohl keinen so tollen Issonuovo :-)

Sa 17.9.2011 Hochkar und Erlaufboden

Nach dem Frühstück braucht es noch eine "Bürostunde" - ein Kochkursgutschein muss ausgestellt uns verschickt werden...


Danach fahren wir mit dem Sessellift rauf zum Geischlägerhaus. Vor dem Mittagessen wandern wir noch das kurze Stück hinauf zum Hochkargipfel. Die Aussicht wäre toll, aber die Luft ist sehr dunstig.



Bergab gehen wir dann zu fuß und sehen uns die Schipisten einmal im Sommer an.



Die nächste Nacht wollen wir wegen des angekündigten Wettersturzes lieber nicht hier oben verbringen. Wir fahren mal runter mit der Idee, uns einen Übernachtungsplatz am Lunzersee zu suchen.

Am Lunzersee gibts zwar einen großen Parkplatz, doch Wohnmobile dürfen hier nicht stehen. Wir fahren noch hinauf zum Maiszinken-Lift, aber der Liftparkplatz gefällt uns dann doch nicht. Dann die Idee: wir fahren weiter zu dem Wanderparkplatz am Erlaufboden, wo wir mit Issoveccio schon einmal standen.

Als wir ankommen ist es bereist stockdunkel und wir verzichten dann doch drauf, am Erlaufufer wieder ein Lagerfeuer zu entzünden wie damals. Stattdessen machen wir noch einen kleinen Abendspaziergng durch den Ort.

Fr 16.9.2011 von Waidhausen zum Hochkar

Einer spontanen Idee folgend brechen wir um 10 Uhr Richtung Hochkar auf. Wir wollen uns an Ort und Stelle nach einem Quartier für die Weihnachtswoche umschauen, wo wir mit Eva und Tim ein paar Tage Schifahren gehen möchten. Für Freitag und Samstag ist der Wetterbericht gut, sodass wir auch eine kleine Wanderung am Hochkar planen. Für Sonntag war ein Schlechtwettereinbruch mit Schnee bis auf 1000 m herab angesagt.

Wir finden einen sehr schönen, gut versteckten Stellplatz und sonnen uns in unseren Liegesesseln.


Dann brechen wir auf zur Besichtigung der möglichen Quartiere. Was wir nicht wissen: Freitag ist am Hochkar Ruhetag. Der Sessellift steht still und alle Lokale haben zu, bis auf den Almgasthof Jagersberger. Wir nehmen ein spätes Mittagessen auf einer Bank im Freien ein und freuen uns über die Herbstsonne. Danach spielen wir noch eine Weile Tischtennis.

Unser Abendspaziergang führt uns zu einem kleinen Bergsee, wo wir das Abendlicht und den Sonnenuntergang genießen.