In der Nacht waren wieder heftige Gewitter und es regnet auch immer wieder dran, den Frühstücksgrießschmarren essen dann doch im Freien. Eigentlich wollten wir heute zur Biennale rein nach Venedig. Mir war dann aber gar nicht nach so vielen Reizen und da fiel mir Walter’s Überlegung von gestern Abend ein: man müsse eigentlich auch den Stand entlang irgendwann zur Schiffsstation in P. Sabbioni kommen.
Walter war gleich dabei und so packten wir den Regenschutz in unsere Rucksäcke und marschierten fast zwei Stunden den Stand entlang. Der Regen blieb aus, es wurde sogar ziemlich warm aber Gott sei Dank zumeist bedeckt – richtig schönes Wanderwetter! Wir waren nicht die einzigen am Meer: kleine und große Kinder bauten Sandburgen, Muschelsucher, Walker und andere Spaziergänger waren unterwegs. Ein paar Badegäste waren auf Liegestühlen und einige auch im Wasser zu finden – alles in allem aber sehr überschaubar, teilweise wirklich menschenleer. So mag ich das Meer besonders gern!
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| Strandwanderung nach Punta Sabbioni |
In einer Strandbar kauften wir uns was zu trinken und informierten uns über ein gewaltiges Bauprojekt, das gerade zwischen P. Sabbioni und dem Lido als Hochwasserschutz entsteht.
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| Erfrischung an der Strandbar |
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| mag keine Karotte |
Vorbei an dieser Jahrhundertbaustelle erreichten wir schließlich die Fähre zum Lido, diesmal ein wirklich großes Schiff. Hier essen wir Pizza und telefonieren noch mit Eva in Peking. Schließlich machen wir noch einen sehr kurzen Abstecher nach Venedig selbst, ehe wir gerade noch bei Tageslicht in mehreren Etappen - sehr müde - unseren Campingplatz erreichen. Wir haben Besuch von zwei Hasen – aber österreichische Biokarotten scheinen sie nicht sonderlich zu interessieren …