Wir fahren die Bucht von Mont St. Michel zurück bis zu einem Campingplatz. Dort tauschen wir ISSO gegen die Fahrräder und radeln die gut 10 km bis zum Eingang des Klosterberges.
Einst war während der Flut der Zugang völlig unter Wasser, mittlerweile droht durch einen Damm und Unmengen von angeschwemmten Sand die ganze Bucht zu verlanden. Mit einem riesigen Bauprojekt versucht man dagegen zu wirken und den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.
Wir marschieren direkt hinauf zum Kloster und nehmen uns für die Besichtigung einen Audioguide. Von der Terrasse der ehemaligen Klosterkirche sehen wir eine Gruppe der Watt-Wanderer von heute morgen - im Vergleich zu uns, haben die einen ziemlichen "Abschneider" genommen.
| Kreuzgang mit Klostergarten |
Das Refektorium, wo die Mönche ihre Mahlzeiten eingenommen hatten besticht durch seine Schlichtheit, ein sehr schöner Raum!
| ehemaliges Refektorium der Benediktiner Mönche |
Auf dem Rückweg zu den unteren Gassen der Klosterstadt finden wir viele Restaurants, die jetzt - knapp vor 18:00 - noch gar nichts zu essen anbieten, andere kleine Imbisse sperren gerade zu. Was das Essen betrifft, so machen es uns die Franzosen wirklich nicht leicht :-) Wir bekommen gerade noch eine Crêpe und sind bereits auf dem Rückweg zum Campingplatz während man hier beginnt 5-Gänge-Menüs zu servieren ...