Daher bitte ich den ÖAMTC nun doch um eine Terminänderung: Der ACI soll Samstag zwischen 8 und 10 kommen.
Damit ist die Vernissage heute abend gerettet, denn ich hatte schon befürchtet, dass mich der ACI zu einer weit entfernten Werkstätte schleppt und ich dann nicht mehr rechtzeitig zur Villa Gori kommen.
Ich war schon sehr nervös und jetzt fällt der Stress von mir ab. Ich gehe zufuß zur Villa Gori und trinke im Schanigarten vor einer kleinen Bar einen Aperol Spritz.
Ich bin schon eine Viertelstunde vor Beginn der Vernissage in der Villa Gori und hab noch Zeit, kurz mit Marina, Tommaso zu plaudern und lerne auch den kleinen Sebastian kennen, der die ganze Zeit in der Bibliothek neben dem Ausstellungsraum sitzt und sich still beschäftigt oder auch beschäftigt werden will.
Ich mache noch einen Rundgang und filme die Ausstellung, aber nach und nach treffen die Gäste ein. Mit der Zeit stelle ich fest, dass heute (fast) ausschließlich die teilnehmenden Künstler da sind.
Der Ausstellungsraum ist sehr schön, sehr hell, interessant gegliedert, gut beleuchtet und die Bilder und Skulpturen haben durchaus Niveau. Meine beiden Bilder hängen wieder an einer sehr prominenten und schon von weitem sichtbaren Stelle.
Die Eröffnung läuft - z.B. im Vergleich zu Facé ARTS in Verona - eher unpersönlich und nüchtern ab. Es gibt zwar ein (sehr bescheidenes) Buffet, aber keinerlei Begrüßung, Eröffnungsrede oder Vorstellung der Künstler. Stattdessen geben Marina und Maria-Grazia ein längeres Fernsehinterview und wir durften zusehen, mussten aber leise sein...
Im Laufe des Abends lerne ich viele der ausstellenden Künstler kennen, Wir unterhalten uns, tauschen Erfahrungen und Kontaktdaten aus, machen Fotos.
Eine regionale Fernsehstation wird morgen einen ausführlichen Bericht über die Ausstellung mit den Interviews senden und das soll dann die Urlaubsgäste ansprechen, von denen viele hier in Massarosa wohnen, tagsüber am Strand liegen und abends vielleicht in die Ausstellung kommen.
Hoffen wirs!




